

Die Höfler Stirnrad-Schleifmaschine Speed Viper – mit Fokus auf hochproduktives Wälz- und Polierschleifen in der Großserienproduktion – ist je nach individueller Anforderung in drei unterschiedlichen Maschinentypen erhältlich: Speed Viper 300 als Einspindel-Ausführung sowie Speed Viper² 180 und 80 als Doppelspindel-Ausführung. Abhängig vom Modell ist die Speed Viper für maximale Werkstück-Durchmesser von 80, 180 und 300 mm ausgelegt. Mit dem Doppelspindel-Konzept Speed Viper² werden kürzeste Nebenzeiten erreicht.
Zusätzlich kann die Speed Viper mit einer Teil- oder Vollautomation mit Automatisierungsschnittstelle nach VDMA 34180-Standard ausgerüstet werden. Die Maschinensoftware Gear Operator und eine prozessorientierte Bedienerführung mittels Wizard-Technologie erlauben eine einfache Handhabung selbst bei komplexesten Anwendungen. Nicht zuletzt garantiert eine moderne Antriebs- und Steuerungstechnik eine maximale Energieeffizienz.
Als unverzichtbarer Baustein für stabile und qualitätsgesicherte Fertigungsprozesse leistet das vollautomatische, CNC gesteuerte Präzisionsmesszentrum P 40 einen maßgeblichen Beitrag zur Prozesssicherheit. Das kompakte Gerät ist für Werkstücke mit einem Durchmesser bis 400 mm ausgelegt und ermöglicht die präzise Prüfung von Stirnradverzahnungen, Schneid- und Schabrädern, Schnecken und Schneckenrädern, Wälzfräsern, Kegelrädern sowie allgemeinen Maß-, Form- und Lageabweichungen an rotationssymmetrischen Werkstücken. Darüber hinaus eignet sich die P 40 auch für die Messung von Kurven- und Nockenwellen sowie Rotoren.
Auf der AMB 2026 wird die P 40 in Kombination mit einem Roboterarm vorgestellt, der eine automatisierte Be- und Entladung der Werkstücke ermöglicht. Damit wird ein durchgängiger, effizienter und bedienerunabhängiger Messprozess realisiert – ein wichtiger Schritt in Richtung vollautomatisierter Fertigung. Dank integrierter Temperaturkompensation liefert das Präzisionsmesszentrum auch bei Umgebungstemperaturen von +15 °C bis +35 °C zuverlässige Ergebnisse – direkt in der Produktion. Die schnelle und präzise Messwerterfassung wird durch einen hochgenauen Werkstück-Drehtisch unterstützt. Vielfältige Messaufgaben wie Koordinaten-, Form-, Verzahnungs- und Rauheitsmessungen lassen sich in nur einer Aufspannung durchführen.
Das vielseitige, scannende 3D-Tastsystem mit digitaler Messwerterfassung in allen Koordinatenrichtungen sorgt für höchste Genauigkeit und geringe Toleranzen. Die einfache, grafische Programmierumgebung und das intuitive Softwarebedienkonzept ermöglichen eine komfortable Handhabung. Durch die schnelle Verfügbarkeit der Messergebnisse wird eine deutliche Zeitersparnis im Produktionsprozess erzielt.

Mit der Messtechnik der Höfler Stirnrad-Wälzprüfmaschine R 300 lassen sich zuverlässig die Ursachen von Getriebegeräuschen ermitteln, die auf eine mangelhafte Verzahnungsqualität zurückzuführen sind. Aufgrund der kurzen Messdauer ist die R 300 gut in jeden Fertigungsprozess zu integrieren und ermöglicht eine 100% Qualitätskontrolle der produzierten Zahnräder. Die R 300 ist für alle Verfahren der Wälzprüfung ausgelegt, die für eine Beurteilung des Lauf- und Geräuschverhaltens von Verzahnungen relevant sind. Hierzu zählen die Einflanken-Wälzprüfung, die Körperschall- und die Drehbeschleunigungsprüfung. Zusätzlich kann bei Bedarf auch eine Zweiflanken-Wälzprüfung durchgeführt werden.
Die R 300 ermöglicht – je nach Ausstattung – die Prüfung von Rädern und Wellen, welches insbesondere für Bauteile aus dem eDrive-Antriebsstrang wichtig ist. Aufgrund der 100% Qualitätskontrolle entstehen im Vergleich zu stichprobenartigen Prüfungen erhebliche Datenmengen. Für die Datenanalyse und zur Erstellung von Reportings können die Daten der R 300 mittels der Klingelnberg Gear Noise Analyser (GNA)-Software entsprechend aufbereitet sowie Toleranzen für die Produktionsüberwachung entwickelt werden.


Mit Quiet Bevel Grinding bietet Klingelnberg eine Möglichkeit zur Geräuschoptimierung geschliffener Kegelradverzahnungen. Durch eine niederfrequent-harmonische Variation der Maschinenkinematik von Lücke zu Lücke werden die Topografien der einzelnen Zahnflanken individuell modifiziert. Im Ergebnis führt dies dazu, dass nicht nur einzelne tonale Frequenzen angeregt werden, sondern die Schallenergie auf weitere Frequenzen aufgeteilt wird. Ähnlich geläppten Radsätzen ähnelt das dadurch entstehende Geräusch einem multifrequenten Rauschen, was psychoakustisch als deutlich angenehmer empfunden wird.
Für die Fertigung hat Quiet Bevel Grinding den Charme, dass es taktzeitneutral implementiert werden kann und die Verzahnungsmessung nicht beeinträchtigt. Aufgrund der gezielten Verteilung der Modifikationen am Umfang des Bauteils kann der bewährte Closed Loop problemlos angewendet werden.

Data Driven Quality Management (DDQM, datengetriebenes Qualitätsmanagement), gilt als Schlüsseltechnologie für die Zukunft der Produktion. Im Mittelpunkt steht die konsequente Nutzung und Vernetzung aller relevanten Produktionsdaten mit dem Ziel, die Endqualität der Werkstücke gezielt zu kontrollieren, zu steigern und kontinuierlich zu optimieren. Ein ganzheitlich verstandenes DDQM ermöglicht die frühzeitige Identifikation von Problemen in der Fertigung und ein präemptives Gegensteuern. Dadurch lassen sich Reaktionszeiten innerhalb der Produktion drastisch verkürzen – noch bevor die Werkstücke die Produktionshalle verlassen. Qualität wird nicht mehr nur am Ende geprüft, sondern entlang des gesamten Produktionsprozesses aktiv gesteuert.
DDQM umfasst eine Sammlung moderner Software-Werkzeuge, von denen ein Teil direkt in die Maschinen integriert ist. Relevante Prozess- und Qualitätsinformationen werden automatisch von der Maschine in eine Weblösung übertragen und dort über eine Browseranwendung zur Verfügung gestellt. Auf dieser Datenbasis können Fertigungsprozesse detailliert analysiert, zielgerichtet angepasst und nachhaltig optimiert werden. Data Driven Quality Management verbindet damit Produktion und digitale Intelligenz – für effizientere Abläufe, höhere Produktivität und dauerhaft verbesserte Qualität in der Fertigung.
Mit Smart Tracing steht eine webbasierte Software zur Verfügung, die das Verhalten von CNC-Maschinen aller Art – von Bearbeitungszentren bis hin zu komplexen Fertigungsanlagen – mit den gängigsten Steuerungen umfassend analysiert. Durch das Hochladen, Verwalten und Auswerten von Zeitreiehendaten in Verbindung mit relevanten Prozess- und Leistungsdaten werden Regelungs-, Steuerungs- und Konturabweichungen sowie weitere Performance-Indikatoren sichtbar gemacht. Dies ermöglicht es, Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge sowohl einzelner Maschinen als auch ganzer Produktionslinien gezielt zu erkennen und zu bewerten.
Hochfrequent aufgezeichnete Signale können mit Smart Tracing nicht nur analysiert, sondern auch archiviert, verglichen und auf Toleranz geprüft werden. So lassen sich Störungen, Schwingungen, Steifigkeitsänderungen und Prozessabweichungen im Fertigungsablauf frühzeitig identifizieren. Die Software unterstützt damit eine vorausschauende Instandhaltung und trägt maßgeblich zur Optimierung von Produktionsprozessen bei – und dies nicht nur für Klingelnberg Maschinen.


Die Smart Factory revolutioniert die Entwicklungs-, Fertigungs- und Lieferprozesse von Produkten. Durch die Integration von IoT, KI-ready-Technologien und Echtzeit-Datenanalyse werden Fabriken intelligenter, effizienter und anpassungsfähiger als je zuvor.
Von der prädiktiven Instandhaltung zur Minimierung von Ausfallzeiten bis hin zu digitalen Arbeitsabläufen für die Prozessoptimierung ermöglicht die Smart Factory eine höhere Produktivität, niedrigere Kosten sowie eine bessere Qualität. Smart Tracing ist dabei ein zentraler Baustein auf dem Weg zur vernetzten, transparenten und zukunftsfähigen Produktion.
Die Leistungsfähigkeit einer Maschine steht und fällt mit der Qualität der eingesetzten Werkzeuge und Spannmittel. Deshalb setzt Klingelnberg auch in diesem Bereich neue Maßstäbe – mit höchster Präzision, Zuverlässigkeit und innovativer Technik. Auf der JIMTOF 2026 in Tokio erwartet die Besucher nicht nur ein umfassendes Angebot an Neuheiten aus den Bereichen Maschinen, Qualitäts- und Softwarelösungen, sondern auch wegweisende Entwicklungen und Innovationen im Bereich der Werkzeugsysteme.


Die JIMTOF 2026, die 33. Internationale Werkzeugmaschinenmesse in Japan, öffnet vom 26. bis 31. Oktober 2026 ihre Tore im Tokyo Big Sight. An sechs Messetagen präsentiert die JIMTOF die neuesten Entwicklungen und Innovationen der Werkzeugmaschinenbranche und bietet eine zentrale Plattform für den internationalen Austausch von Experten, Unternehmen und Fachbesuchern. Klingelnberg Japan Ltd. ist mit einem Messestand vertreten und stellt seine Technologien anhand virtueller Maschinenexponate und Simulationen vor.
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