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KLINGELNBERG ehrt 23 Jubilare für langjährige Mitarbeit

Auch in 2021 setzte die KLINGELNBERG Gruppe ihre lange Tradition der Jubilarehrung fort. Insgesamt wurden 830 Jahre Betriebszugehörigkeit und damit ebenso Erfahrung, Wissen, Loyalität und Vertrauen gewürdigt. Zu den Jubilaren zählten drei Mitarbeitende mit 50 Jahren Betriebszugehörigkeit, zwölf Mitarbeitende mit 40 Jahren Betriebszugehörigkeit und acht Mitarbeitende mit 25 Jahren Betriebszugehörigkeit. 

„Da aufgrund der derzeitigen Situation Feierlichkeiten noch schwierig sind, versäumen wir es dennoch nicht, unseren Jubilaren unseren herzlichen Dank auszusprechen. Wir sind besonders stolz, dass wir gleich drei Jubilare mit 50 Jahren Betriebszugehörigkeit ehren“, betont Christoph Küster, CFO der KLINGELNBERG Gruppe. „Ohne unsere tolle Mannschaft wären wir nicht das, was wir heute sind – ein weltweit führender Hersteller in der Verzahntechnik.“ Zu den Geehrten mit 50 Jahren Betriebszugehörigkeit gehören Christian Neuber (Lagerleiter), Werner Hager (Fertigung) und Christel Thiel (Auftragszentrum). 

Christian Neuber mit einer langen Familientradition bei Klingelnberg
Christian Neuber ist ein echtes Urgestein im Unternehmen. Seine Ausbildung begann er 1971 als Maschinenschlosser. Eine lange Zeit arbeitete er als Maschinenschlosser in der Einzelteilfertigung, bevor er dann Anfang der 90er Jahre als Kolonnenführer der Läpp- und Testmaschinen tätig war. Heute leitet er die Lagerabteilung. „Nach 50 Jahren Betriebszugehörigkeit ist das Unternehmen fast ein zu Hause geworden. Den familiären Umgang mit den Kollegen habe ich stets sehr geschätzt. Arbeitskollegen wurden zu Freunden. Selbst bei einer Belegschaft von 750 Mitarbeitenden kenne ich vom Inhaber bis zum Kranführer jeden“, beschreibt Christian Neuber seine Zeit bei Klingelnberg. „In den 50 Jahren wurde es nie langweilig. Bedingt durch die abwechslungsreichen Aufgaben in den vielen Jahren habe ich kaum gemerkt, wie schnell die Zeit vergangen ist. Während dieser Zeit wurden auch schon mal ganze Läger um- und neugebaut." 

Christian Neuber hat seine eigene Familiengeschichte bei Klingelnberg. Auch schon sein Vater war als Modellschreiner bei Klingelnberg beschäftigt, sein Bruder war Elektriker im Unternehmen, seine Mutter hat in der Werkskantine gearbeitet. „Da ich in einer Siedlung mit Klingelnberg Werkswohnungen aufgewachsen bin, stellte sich für mich erst gar nicht die Frage nach einem konkreten Ausbildungswunsch, sondern einzig die Frage, was die Firma Klingelnberg sucht“, berichtet Neuber weiter. Mittlerweile ist auch schon die nachfolgende Generation bei Klingelnberg tätig, sein Sohn und seine Schwiegertochter arbeiten ebenfalls für den Maschinenbauer. „Vielleicht bleiben sie auch 50 Jahre dort – für mich ist Klingelnberg halt ein Familienunternehmen“, so Neuber.

Werner und Karin Hager feiern zusammen 90-jähriges Klingelnberg Jubiläum
Werner Hager und seine Ehefrau Karin Hager kommen gemeinsam sogar auf 90 Jahre Betriebszugehörigkeit. Karin Hager ist seit 1981 bei Klingelnberg angestellt und arbeitet heute als kaufmännische Sachbearbeiterin in der Abteilung Normwesen. „Für uns hatte es viele Vorteile, zusammen in derselben Firma zu arbeiten“, erzählt Karin Hager. „Wir konnten gemeinsam zur Arbeit fahren, sodass wir nur ein Auto benötigten. Auch Urlaubstage ließen sich einfacher planen. Wir haben uns in den vielen Jahren immer sehr wohl bei Klingelnberg gefühlt. Zu Beginn meiner Tätigkeit im Zentrallager buchte ich noch Material von Karteikarten ab, die sich in einem speziellen Paternoster befanden. Somit habe ich noch die Anfänge der Digitalisierung sehr gut mitbekommen, habe mich jedoch schnell an die Computerarbeit gewöhnt.“ 

Ihr Ehemann Werner Hager startete seine Karriere bei Klingelnberg bereits 10 Jahre zuvor. Nach seiner Ausbildung zum Werkzeugmacher arbeitete er als Bohrwerksdreher und bildete sich in den 80er Jahren zum Techniker weiter. Seit 1988 arbeitet Werner Hager in der NC-Programmierung. „In meinen 50 Jahren Betriebszugehörigkeit entwickelte es sich immer kontinuierlich weiter“, berichtet Werner Hager. „So gab es während meiner Ausbildungszeit Anfang der 70er Jahre fast nur konventionelle Maschinen. Im Jahr 1978 durfte ich auf dem ersten CNC-gesteuerten Bohrwerk arbeiten. Damals geschah die Datenübertragung noch mittels eines mechanischen Lochstreifenlesers, die Werkzeuge mussten von Hand eingesetzt werden. Heute dagegen arbeiten wir im Maschinenbau nur noch mit automatischen Werkzeugwechslern, sodass es weniger Stillstandzeiten gibt. Auch meine Arbeit in der NC-Programmierung hat sich stetig verändert. Anfangs wurden die Programme auf einem kleinen Röhrenmonitor mit nur einem Bildfenster und einer Tastatur ohne PC-Maus geschrieben und es standen lediglich 2D-Zeichnungen zur Verfügung. Diverse Abläufe wurden noch händisch skizziert. Mit der Einführung einer speziellen Software läuft die Programmerstellung heute mit einer graphisch interaktiven Programmierung ab. Zudem liefern uns 3D-Volumenmodelle die notwendigen Daten der Werkstück- und Werkzeuggeometrie. Außerdem dienen diese als optische Hilfe zur Erkennung der oft komplizierten Geometrie.“

Christel Thiel blickt auf eine abwechslungsreiche Tätigkeit bei Klingelnberg zurück
Christel Thiel begann ihre Ausbildung 1971 zur Bürokauffrau und arbeitete während ihrer langen Betriebszugehörigkeit  in den Abteilungen Einkauf, Vertrieb und in der Fertigung. Seit 2002 ist sie kaufmännische Sachbearbeiterin im Auftragszentrum. „Nach meiner Ausbildung war ich sehr glücklich, dass ich in so einem tollen Unternehmen eine Anstellung gefunden hatte. Durch die Arbeit in den unterschiedlichen Abteilungen, hatte ich immer viel Abwechslung in meinem Berufsleben. Besonders schätze ich, dass das Unternehmen Klingelnberg immer ein verlässlicher Arbeitgeber ist – selbst in schwierigen Zeiten. Wenn ich von Klingelnberg spreche, sage ich stets „bei uns“. Christel Thiel geht nun in ihren wohlverdienten Ruhestand und blickt mit positiven Gefühlen zurück. „Die Zeit bei Klingelnberg war nicht umsonst."  

Rückblick auf das Jahr 2021
Nachdem im Jahr 2020 fast alle Präsenzmessen Corona bedingt ausgefallen waren, konnte Klingelnberg im  Geschäftsjahr 2021/22 sein Produktportfolio wieder auf einigen internationalen Messen zeigen. Zu den Ländern, in denen Klingelnberg Messepräsenz zeigte, zählten China, Italien und die USA.

So stellte Klingelnberg auf der EMO Milano vom 04. bis 09. Oktober 2021 erstmalig die Höfler Stirnrad-Wälzprüfmaschine R 300 aus, eine neue Maschinenentwicklung im Bereich Stirnradtechnologie. Mit der flexiblen Prüfmaschine lassen sich die vielfältigen Anforderungen an die Qualitätskontrolle von Zahnrädern beherrschen. Die R 300 bietet je nach Konfiguration die Möglichkeit, alle fünf Verfahren der Wälzprüfung anzuwenden. Hierzu zählen die Einflanken-Wälzprüfung, Körperschall- und Drehbeschleunigungsprüfung, Zweiflanken- und Helix-Wälzprüfung. Dadurch kann die R 300 an jeder Stelle der Fertigungsprozesskette von Stirnrädern eingesetzt werden – von der Überwachung der Weichbearbeitung über die Kontrolle von Härteverzügen bis zur Bewertung des Geräuschverhaltens des einbaufertigen Zahnrades.

Darüber hinaus freute sich Klingelnberg in 2021 über eine weitere Auszeichnung im Geschäftsbereich Präzisionsmesszentren. Mit seiner Lösung „Done-in-One – Komplettvermessung in einem Arbeitsgang“ überzeugte es diesmal die Expertenjury des German Innovation Award 2021. Der German Innovation Award zeichnet branchenübergreifend Produkte und Lösungen aus, die sich vor allem durch Nutzerzentrierung und einen Mehrwert gegenüber bisherigen Lösungen unterscheiden. Initiiert und durchgeführt wird die Vergabe des German Innovation Award vom Rat für Formgebung, der 1953 vom Deutschen Bundestag ins Leben gerufen und vom Bundesverband der Deutschen Industrie gestiftet wurde.

Nicht zuletzt hatte Klingelnberg auch in 2021 wieder einige exklusive digitale Veranstaltungsreihe seinen Kunden angeboten. Unter dem Namen DIMECON, der für Digital Measuring Conference steht, referierte Klingelnberg ab dem 17. November 2021 über relevante Themen aus der Qualitätssicherung und Messtechnik. Neben der Theorie gab es auch Livevorführungen direkt an der Maschine im Werk. Hierzu hatte Klingelnberg extra ein kleines Fernsehstudio aufgebaut, sodass Kunden die Vorführungen an der Maschine live miterleben konnten.
 

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