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KLINGELNBERG erhält eigenen Straßennamen am Standort Hückeswagen/Winterhagen

Das Maschinenbauunternehmen Klingelnberg erhält einen eigenen Straßennamen am Standort Hückeswagen/Winterhagen. Mit der Einreichung des Bauantrages zum Bau einer neuen Gewerbehalle, gab die Stadt Hückeswagen nun den offiziellen Straßennamen bekannt, die Gustav-Adolf-Klingelnberg-Straße.  

„Wir freuen uns sehr über diese Ehrung“, so Christoph Küster, Finanzvorstand der KLINGELNBERG Gruppe. „Wir haben der Stadt Hückeswagen den Namen Gustav Adolf Klingelnberg vorgeschlagen, da er maßgeblich die Entstehungsgeschichte der Verzahntechnik mitgestaltete. Als heutiger größter Arbeitgeber der Stadt Hückeswagen haben wir ihm viel zu verdanken. Denn dank seiner Beharrlichkeit und seines Unternehmergeists des frühen 20. Jahrhunderts, zählt Klingelnberg heute zu den Weltmarktführern der Verzahnungstechnologie.“

Unternehmer- und Erfindergeist des frühen 20. Jahrhunderts
Gustav Adolf Klingelnberg, geboren am 07. September 1880, absolvierte zunächst eine kaufmännische Ausbildung in der Exportfirma F.C. Tillmans in Remscheid. Auf eine weitere Ausbildung musste er verzichten, da seine Mutter Hulda Klingelnberg durch den frühen Tod ihres Ehemannes auf die Mitarbeit ihres Sohnes im Unternehmen angewiesen war. So begann Gustav Adolf Klingelnberg am 01. Juli 1900 seine Tätigkeit mit nur neunzehn Jahren im elterlichen Geschäft. Am 11. Dezember 1902 wurde er Teilhaber. Neben Gustav Adolf Klingelnberg war auch sein jüngerer Bruder Konsul Walter Friedrich Klingelnberg für die Fortführung des Unternehmens vorgesehen, dessen Ausbildungsschwerpunkt auf dem technischen Gebiet lag. Am 26. April 1909 legte Hulda Klingelnberg das Geschäft ganz in die Hände ihrer beiden Söhne Gustav Adolf und Walter Friedrich, letzter wurde an diesem Tag ebenfalls Teilhaber. 

Es folgten Jahrzehnte eines beispielhaften Aufstiegs. Die Fabrikationsstätten wurden erweitert, das Werk Hückeswagen wurde angegliedert. Geschäftshäuser wurden gebaut und es entstanden eigene Geschäftsstellen im In- und Ausland. Mit den Erfolgen wuchs auch die Zahl der Mitarbeitenden im Unternehmen. 

Gustav Adolf Klingelnberg wurde beschrieben als jemand, der sehr zielstrebig war, streng gegen sich selbst, gerecht zu anderen. Er war treffsicher in seinen Entscheidungen, die für die technische Zielverfolgung des Unternehmens richtungsweisend wurden. So hielt Gustav Adolf Klingelnberg an der Klingelnberg Verzahnung fest – trotz Fehlschläge und materieller Opfer. Der spätere Durchbruch sollte ihm Recht geben. Die technische Hochschule Aachen verlieh ihm den Dr.-Ing. ehrenhalber, er verstarb am 09. Dezember 1947. 
 

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